MAE / Mehraufwandsentschädigung

Die ersten Maßnahmen dieser Art begannen im Oktober 2004. Grundsätzlich wird jeder MAE-Kraft eine Einsatzstelle zugewiesen. Die wöchentliche Arbeitszeit liegt bei 30 Stunden. In Berlin wird in der Regel eine Vergütung von 1,50 € pro Stunde zuzüglich des Arbeitslosengeldes II und den Mietzuschüssen geleistet. Pro vollem Monat gibt es zwei Urlaubstage, für die keine Mehraufwandsentschädigung gezahlt wird. Bei Krankheit und sonstiger Abwesenheit entfällt sie ebenfalls.

Die Arbeiten müssen im öffentlichen Interesse und zusätzlich sein. Das sind Tätigkeiten, die vom Stammpersonal nicht oder nicht in dem Umfang ausgeführt werden müssen und für deren Vergabe keine Mittel zur Verfügung stehen. Die Handwerks- und Handelskammern, Agenturen für Arbeit und andere Beteiligte stehen in einem ständigen Dialog zur Frage, welche Tätigkeiten im Rahmen der MAE-Projekte erlaubt sind. Das Ergebnis wird in der sogenannten ‚Positivliste‘ festgehalten.

Das Programm

Die Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung (AGH-MAE) ist eine arbeitsmarktpolitische Maßnahme koordiniert durch die Agenturen für Arbeit im Land Berlin.

Kontakt und Beratung

Karina Nortdorf
Tel.: 030 5574 29 33
Fax: 030 5597514
E-Mail: projekte@qeu.de

Das Berliner Programm “Vertiefte Berufsorientierung für Schülerinnen und Schüler“ (BVBO)

Dieses Programm richtet sich schultypübergreifend an die Schülerinnen und Schüler der Klassen 8 bis 10 bzw. 13, die an einer individuell ausgerichteten, praxisnahen Berufsorientierung interessiert sind.

Wir bieten:

  • berufspraktische Erprobungen in unseren modernen
    Schulungsräumen bzw. Werkstätten
  • Informationen zu Ausbildungsberufen und den Erwartungen
    der Firmen an die zukünftigen Auszubildenden
  • Unterstützung der Schülerinnen und Schüler bei der Berufswahlentscheidung
    und dem Erkennen der eigenen Stärken und Schwächen
  • Bewerbungstraining einschließlich Eignungstests und Simulation
    eines Vorstellungsgesprächs
  • Coaching

Seit Beginn des Programms im Jahr 2007 nutzten ca. 4000 Schülerinnen und Schüler unsere Angebote zur Berufsorientierung. In enger Zusammenarbeit mit den Schulen entwickeln wir das Konzept ständig weiter. Derzeit arbeiten wir mit drei Partnerschulen zusammen.

Das Programm

BVBO ist eine gemeinsame Initiative der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft, der Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen sowie der Agenturen für Arbeit im Land Berlin.

Kontakt und Beratung

Elke Kaeding
Tel.: 030 39509955
Fax: 030 39509956
E-Mail: kontakt@qeu.de

Modulares Bausteinkonzept der Qualifizierung im Cluster Energietechnik in der Hauptstadtregion

Das „Weiterbildungssystem Energietechnik“ ist eine neue strukturelle Lösung für Weiterbildung am Arbeitsplatz. Es enthält standardisierte Weiterbildungsbausteine, die anerkannte Zusatzqualifizierungen im länderübergreifenden Wirtschaftscluster Energietechnik darstellen. Das Institut für Betriebliche Bildungsforschung (IBBF) koordiniert in enger Zusammenarbeit mit Bildungsinstitutionen, Unternehmen, Kammern, Wirtschaftsförderungen und Multiplikatoren diese Entwicklung.

Weitere Informationen

Die Vereinigung für Betriebliche Bildungsforschung e. V. – Institut BBF – führt seit Februar 2013 im Auftrag des Senats von Berlin, Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen, das Modellprojekt „WEITERBILDUNGSSYSTEM ENERGIETECHNIK – Modulares Bausteinkonzept der Qualifizierung im Cluster Energietechnik der Hauptstadtregion“ durch.

Mit dem WEITERBILDUNGSSYSTEM ENERGIETECHNIK werden Unternehmen zudem in die Lage versetzt, potenzielle Mitarbeiter, die ihre Qualifikationen auch außerhalb der traditionellen Bildungssysteme, in der Weiterbildung, im Arbeitsprozess oder in anderen Ländern erworben haben, branchen- und betriebsspezifisch weiter zu qualifizieren und in ihre Unternehmen zu integrieren.

Kontakt und Beratung

Lothar Freudenhagen
Tel.: 030 39509955
Fax: 030 39509956
E-Mail: lothar.freudenhagen@qeu.de

Koordiniert durch:

Gefördert durch: